Sonntag, 31. Mai 2015

Sushi oder nicht Sushi, das ist hier die Frage.

Hallo alle miteinander,

Da bin ich mal wieder, es ist Sonntag, die Sonne scheint und alles hier schläft noch (Zumindest zu dem Zeitpunkt als ich Heute angefangen habe zu schreiben). Die letzten Tage habe ich immer gedacht "Oh Gott, jetzt haben die Lachfoodies mich hier so über den Klee gelobt, vor allem wegen meiner persönlichen Blog Beiträge und ich hab gar nix zum schreiben". Im Moment sieht es nämlich so aus, das es bei mir läuft wie geschnitten LC-Brot ;)
Meine Werte passen, die Ketose ist in trockenen Tüchern, ich trinke nach wie vor Wasser (Obwohl ich mir Gestern beim Grillen mit den Nachbarn auch mal nen Glas Coke Zero gegönnt habe). Mein Appetit und Heißhunger ist nahezu zum erliegen gekommen und meine Mahlzeiten schrumpfen zusehends bis ich das Fettsatt willkommen heißen kann :) Ach ja Sport (Quasi so nebenbei) läuft auch, Gestern hab ich von meinem Trainer ein Lob bekommen "Guck mal Micha was du für tolle Fortschritte machst. Super!" und man muss dazu sagen mein Trainer geht mit Lob eher sehr sparsam um. War ich natürlich richtig stolz, könnt ihr euch sicher vorstellen.
Jetzt kommt das dicke ABER. Wisst ihr, man kann es drehen wie man will, wenn man Low Carb lebt gibt es Mahlzeiten, auf die man verzichten sollte. Zumindest wenn man, so wie ich Ketogen lebt um abzunehmen. Nachher wenn man "nur" gesund leben will, ist das Spektrum der Mahlzeiten die möglich sind schon etwas größer, wenn man denn will.
Bei den meisten gibt es eine Mahlzeit, die irgendwie fehlt. Bei Kati ist das zum Beispiel Spaghetti mit Pesto und Parmesan. Bei mir ist es Sushi. Ich weiss, jetzt werden die Profis unter euch sagen "Kann man doch nachbauen, macht man Zucchini Spaghetti oder Blumenkohl Reis". Mja das stimmt schon aber Sushi mit Blumenkohlreis ist irgendwie nicht das Gleiche, auch wenn es lecker sein mag (Ich hab es bisher noch nicht probiert, steht aber auf der 2Do Liste) es ist irgendwie kein Suhsi. Versteht ihr was ich meine?

Nun habe ich Vorgestern durch Zufall gesehen, 

das bei uns im Ort ein echtes Sushi Restaurant eröffent hat. Ich weiss zwar noch nicht, wie man auf die Idee kommt hier ein Spezialitätenrestaurant zu eröffnen aber ich will mich nicht beklagen ;) oder doch?
Früher vor LCHF, also quasi damals... :) hatten mein bester Freund und ich so ein Ritual. Einmal im Monat sind wir beide losgezogen und haben uns soviel Sushi bestellt wie in den Magen rein ging.
Tja und nu bin ich am Grübeln, ich hätte echt richtig dolle Lust auf echten Sushi in dem neuen Restaurant mit meinem besten Freund.
Was mach ich jetzt? Seit 2 Tagen lässt mich der Gedanke nicht mehr los, soll ich oder soll ich nicht... Was passiert mit der Ketose? Was mit der Abnahme. Flieg ich dann wieder raus aus dem Programm? Kann ich mit Low-Carb wirklich bestimmte Nahrungsmittel (In dem Fall wäre es ja der Reis) komplett von der Liste streichen?
Ich bin mittlerweile seit etwas mehr als einem Jahr unterwegs in der Szene und als jemand der sich gerne ausprobiert und auch gerne mal polarisiert, kenne ich die Ansichten aller "Glaubensrichtungen". Von der strikten konsequenten "Entweder man verzichtet drauf oder man macht kein LCHF, als Veganer kann ich auch kein Steak essen, wenn ich da mal Bock drauf habe" bis hin zu "Ach mal ne Ausnahme muss auch mal sein, man will ja schliesslich auch Leben".
Ich kenne auch die Für und Wieder aller Ansichten. Genau diese Für und Wieder sind es die mich seit 2 Tagen beschäftigen. "Wenn ich jetzt nachgebe und mir wieder Sushi rein ziehe, ist dann LCHF wirklich eine Ernährungsumstellung für mich? Oder lebe ich dann nicht doch nur wieder Verzicht um Abzunehmen? Was geschieht wenn ich Abgenommen habe? Falle ich dann automatisch in alte Raster zurück und nehme wieder zu?" und "Will ich wirklich permanent und für immer auf Lebensmittel verzichten, von denen ich nicht 100% überzeugt bin das sie schlecht für mich sind wenn ich sie gelegentlich, also in Ausnahmefällen zu mir nehme?"
Das sind so die beiden Extreme, zwischen denen ich schwanke. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ja eher noch nie der Hardliner war und mir die erste Aussage eher Angst einjagt und ich mich dabei frage "Wird mir das alles nicht langsam etwas zu extrem?" Vielleicht sollte ich wirklich mal für eine Mahlzeit alle 5e Gerade sein lassen. Meinen besten Freund hab ich schon lange nicht mehr unter 4 Augen gesehen und auch das fehlt mir. Vielleicht übertreibe ich es mit dem "Ich geb jetzt 100%". Ich muss da mal noch mal in mich gehen und in Ruhe drüber nachdenken. Eine Idee springt mich dabei gerade an, während ich euch hier so von dem Ganzen schreibe. Vielleicht mache ich eine Blogpost daraus, so a la "Ein Abend mit Sushi Davor/Dabei/Danach" so mit Keose gucken, Blutzucker, Abnahme, Gefühle. Mal gucken das lass ich mir mal noch mal durch den Kopf gehen.

So ich muss jetzt Oospies machen und ihr... Geht raus an die frische Luft, sitzt hier nicht so vor dem Computer rum bei dem Wetter ;) Habt einen tollen Sonntag,

Bis dahin,
Michael

Freitag, 29. Mai 2015

Spargelsaison - Das Ende naht...


Oh je, jetzt ist die Spargelsaison schon fast wieder vorbei. Aber auch nur fast ...

Denn diese geht von März bis Juni, genau wird die Spargelernte traditionell am 24.Juni beendet. Also haben wir noch gute 4 Wochen, in denen es den frischen Spargel aus einheimischen Gefilden noch zu kaufen gibt.

Was ist an Spargel so toll? 

Naja außer das er lecker schmeckt, ist er voll gepackt mit vielen guten Dingen, wie:

- Vitamin A, B 1, B 2, C, E und Folsäure 
- reichlich Kalium, Phosphor, Kalzium und Asparagin, Kalium
- aber vor allem Asparagin
                -->  Asparagin, ein Eiweißbaustein, regt die Nierentätigkeit an. Dadurch wirkt Spargel
                       entwässernd und hilft besonders Menschen, die an krankhaften Wassereinlagerungen
                       im Gewebe leiden.

außerdem hat Spargel

- einen äußert niedriger glykämische Index
- entgiftet, durch die erhöhte Harnausscheidung
                -->  Gift- und Schlackenstoffe werden aus dem Körper ausgeschwemmt
                -->  Reinigung des Blutes und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge werden
                       unterstützt. (Menschen mit Gicht oder Nierenerkrankungen sollten vor dem  
                       Spargelgenuss mit ihrem Arzt abstimmen)

Spargel besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser und enthält folgende Nährwerte:
  • 54 kJ / 13 kcal
  • Eiweiß 1,7 g
  • Fett 0,1g
  • Kohlenhydrate 1,2 g
(Nährwerte von 100 g Spargel - gekocht)
Durch's Schälen und Kochen verliert der Spargel etwas an Nährwerten.

Zucker im Spargel?


Weißer gekochter Spargel enthält etwa 1,2 g Kohlenhydrate pro 100 g. Darin ist auch der Zuckeranteil enthalten. Aber in den Spargelspitzen ist deutlich weniger Zucker vorhanden, als im unteren Stangenteil.

Wie koche ich Spargel am besten?


Aufrecht stehend in einem hohen schmalen Topf (am besten ein Spargeltopf wie z.B. dieser hier) und das Wasser nur bis kurz unterhalb der Spargelköpfe aufgefüllt. Da die Köpfe viel schneller gar sind als die Stangen, werden dadurch die Stangen gekocht, die Köpfe aber nur im Dampf gegart.
Etwas Salz, wer mag ganz wenig Zucker und vor dem Kochen einen Spritzer Zitronensaft dazugeben. Der Zitronensaft sorgt für eine schöne weiße Farbe beim weißen Spargel (beim grünen Spargel ist Zitronensaft nicht nötig ;)

So und damit ihr euch gleich auch an den Spargel traut, hier vier unserer Lieblings-Spargel-Rezepte:
Die Rezepte findet ihr hier wie immer in unserer Rezepteecke!

Gegrillter Spargel mit Mozzarella-Schinken-Wickel



Gegrillter Spargel

 

Spargelsuppe mit Flußkrebse

 
Spargelsuppe mit Flußkrebse

 

Gemüsepäckchen mit grünem Spargel und Basilikum-Öl

 

 

Wir hatten die Gemüsepäckchen bereits im Grillspezial vorgestellt. Nun habe ich diese aber zusätzlich mit grünem Spargel gefüllt und leckeres Basilikum-Öl drüber gegossen. Hmmm das war soooo lecker. Eine wirklich tolle Kombi.

Panniertes Schnitzel mit Spargel und brauner Butter mit "Schweinkrusten-Brösel" 

 


Also auf dem Bild seht ihr Spargel mit Sauce Hollandaise und  "paniertes" Schnitzel. Wir hatten aber letztes die Sauce weggelassen und dafür braune Butter gegessen. Auch sehr lecker, einfacher und schneller, aber es passt vor allem von den Werten her besser in unsere Ernährung...
--> Tata ... und die Pannade ist aus geschredderten Schweinekrusten. Ich kann euch sagen, sowas von lecker.
Zubereitung:
Die Schweinekrusten schreddern (ich nehme dafür immer den Zerkleinerer von Braun Multiquick). Dann das Schnitzel (geht auch mit Hähnchenschnitzel) ansonsten ganz wie gewohnt in Ei und dann in Schweinkrusten wälzen und ab ins heiße Fett... Geht super zu Braten und die Pannade bleibt dran. Für mich ein wahres Wunder, da ich mit Weizen-Semmelmehl-Pannade nicht immer das Glück hatte. Da fiel die Pannade schon mal ab. Ich bin aber auch ziemlich ungeduldig und dass hat mir das Schitzel früher oft übel genommen ;)
Dann den gekochten Spargel mit brauner Butter dazu servieren.

Tipp:

Wenn ihr noch etwas geschredderte Schweinkrusten über habt, schmeißt diese einfach "kurz" ins restliche Bratfett oder in die braune Butter und kurz durchbraten. Schmecken wie Semmelbrösel und passen perfekt zum Spargel.


So, dann wünsche ich euch ein leckeres Spargel kochen und ein schönes Wochenende
Eure Kathrin




Quellen: 
http://www.spargelseiten.de/spargel-faq.html
http://www.glyx-tabelle.de/info_164.php
http://www.mdr.de/ratgeber/spargel130.html
http://www.kalorien-guide.de/gemuese/spargel.html

Mittwoch, 27. Mai 2015

... zu Gast bei den LaCHFoodies

Hallo alle miteinander,
Ich hab euch ja schon angedroht, dass ihr heute noch was von mir hört. Allerdings sitze ich gerade beim Blogger Treffen in Berlin und kann von daher nicht so doll viel texten.

Der Ein oder Andere (Ok vermutlich 95% meiner Leser) kennt bestimmt die Lachfoodies uhuuuund (Da müsst ihr euch so nen singenden bedeutungsschweren Ton bei vorstellen) die Beiden sind, warum auch immer, auf mich aufmerksam geworden.
Das wirklich Tolle daran ist, dass sie zu dem Entschluss gekommen sind, das mein kleiner zarter Blog es zum Low Carb Blog der Woche geschafft hat und damit bei ihnen in die Hall of Fame, quatsch nein aber in die Rubrik "Lesenwerte Blogs" aufgenommen wurde.


http://lachfoodies.de/low-carb-blog-der-woche-cyberdads-low-carb-life/

Es ist mir eine echte Freude und Ehre und bekräftigt mich, einfach so weiter zu machen wie bisher.

Danke Julia, danke Andrej, ich freu mich ganz dolle... So muss mich wieder um die anderen Blogger kümmern ;)

In diesem Sinne,
Michael

Dienstag, 26. Mai 2015

Low Carb (High Fat) zu Pfingsten

Hallo alle miteinander,
da bin ich mal wieder.
Die Julia von den Lachfoodies hat heute gefragt, ob Low Carb an Pfingsten geklappt hat.

Das Witzige dabei ist, das ich Gestern Abend bereits überlegt hatte euch mal wieder mit einem meiner "Tipp es wie es läuft" - Blogs (Freestyle Baby) zu beglücken, über genau dieses Thema. :)
Meins hatte nämlich einige Höhen und Tiefen (also gefühlt jedenfalls). Ich weiss nicht, was das ist. Verschiebt sich da die Wahrnehmung? Ich war Gestern Abend ganz schön unentspannt, weil ich felsenfest der Überzeugung war, das das wohl nicht so toll geklappt hat an dem Wochenende. Aber der Reihe nach.

Am Freitag hatten wir gleich doppelt Programm. Nach der Arbeit waren wir bei den drei ??? Live. War total lustig und unterhaltsam, viel Besser als gedacht und es hat riesen Spaß gemacht. Wir waren total vorbereitet und haben uns mit belegten Oopsies, Nüssen (Para und Macadamia) und Bifis bewaffnet. Zu trinken gab es Wasser und für die Kati noch nen schwarzen Kaffee. Also alles supi... Danach dann der 40e Geburtstag von einem Freund von mir (Alter Sack :P). Die Party war gut, viele alte Kollegen und Freunde getroffen. Der Laden war für meinen Geschmack ein wenig zu verräuchert, aber mag sein das ich da mittlerweile etwas doll reagiere. Nach ner Stunde da drinn, haben dann meine Stimmbänder angefangen zu versagen, war aber am Tag danach alles wieder tutti. Essens- und Trinktechnisch war ich voll dabei. Da ich a) der Fahrer war und b) keine Lust auf Alkohol hatte, bin ich bei Wasser geblieben. Also eigentlich wollte ich ne Coke Zero zur Feier das Tages, aber das "freundliche" Thekenpersonal nahm mir da die Entscheidung ab "Wat? Coke Zero ham wa nicht, bringt doch eh nischt, trink ne richtige Cola" Noch Fragen? :D Da wir uns vorher mit oben genannten Mitbringseln satt gegessen hatten, konnte ich bis auf eine Handvoll Erdnüsse standhaft bleiben und bin so guter Dinge irgendwann Nachts ohne Stimme in Richtung Heimat abgerauscht. Alles schick soweit.

Der Samstag verlief ähnlich gut, früh zum Sport GERADELT! Das erste Mal überhaupt, man war ich stolz, man war ich fertig... :) war aber super gut und ich freu mich schon auf das nächste Mal. Abends waren wir dann auf einer Grandprix Party bei Nachbarn (Hab ich erwähnt das Deutschland 0 Punkte bekommen hat? :O) bei der gegrillt wurde. Paar Soßen eingepackt und ne dicke Portion Kräuterbutter und dann war auch das relativ in trockenen Tüchern. Getrunken hab ich an dem Abend allerdings Coke Zero. Weil ich Lust drauf hatte und, na ihr werdets erraten, keinen Bock auf Alk. Versteh mich da gar nicht, hab früher gerne in geselliger Runde was getrunken. Diesmal zog auch nicht das Argument des Autofahrens, da wir drei Häuser weiter laufen mussten. Ich wollte einfach nicht. Allerdings hab ich hier diesmal ordentlich mit Erdnüssen zugeschlagen. Ich glaub der Fettanteil des Grillens war nicht hoch genug, trotz der Soßen. Diese gerösteten und gesalzenen Erdnüsse sind echt tödlich. Nachdem ich da ne HALBE Dose (100g) platt gemacht hab, hab ich sie absichtlich aus meinem Sichtbereich gestellt, ich kann sonst damit nicht aufhören. Also bis auf den "Ausrutscher" mit den Erdnüssen, den Samstag auch ganz gut rum gekriegt.

Sonntag und Montag waren Ruhetage, ein bisschen im Garten getüdelt, Auto geputzt, Garage entrümpelt alles so Zeugs halt, und wenn wir dann mal keine Lust hatten, haben wir alle 5 gerade sein lassen und gelesen oder gequatscht. Nix wildes, muss ja auch mal sein. Aber Essenstechnisch war ich nicht glücklich mit mir. Also eigentlich alles im Lot, keine KH haltigen Ausrutscher, aber ich habe z.B. festgestellt wie schnell man sich beim Grillen raus katapultieren kann. Das geht ganz schnell, Stück Fleisch zu viel und deine Eiweisswerte ballern ab nach oben. Die Erfahrung musste ich ja letztens schon mal machen, das meine Wunderwaffee Grillfleisch leider gar nicht so super genial ist wie gedacht.
Fakt ist Fleich hat (in der Regel) mucho viel Eiweiss und moderat Fett (Je nach Fleischsorte).


Was ich auch sehr interessant finde, mein Magen muss wohl schrumpfen :) Meine Portionen werden immer kleiner, mittlerweile isst meine Schwiegermutter schon mehr als ich und meine Portionen nähern sich denen von Kathrin an. Krass oder? Und das bei so nem stämmigen Bürschchen. Naja ich bin gespannt, wir haben heute einen Feldtest gestartet, nachdem ich gestern Abend mit 4 Stangen Spargel, 100g Sauce Hollondaise, einer Bratwurst und 30g Butter über den ganzen Abend gekommen bin, habe ich beschlossen ähnliche Portionsgrößen heute Mittag zu essen und zu gucken wie weit mich das über den Nachmittag bringt. Einziges Netz dabei, 40g Para-/Macadamianüße für den Worstcase. Man kann also gespannt sein.
Nachdem ich Gestern und Vorgestern also gefühlt total unrund lief und ich schon mit dem schlimmsten gerechnet hatte, habe ich mal geguckt wie das so Ketosemäßig bei mir aussieht, vor dem Wochenende war es nur noch blass, so daß ich eigentlich felsenfest überzeugt war, dass ich mich aus der Ketose geballert habe. Aber nix da. Der Streifen leuchtete wieder in einem richtig dunklen satten Lila (= Schwanger?) und so konnte ich entspannt einschlafen.
Ich merke, dass ich am schwanken bin, auf der einen Seite macht es mir Spaß mich damit auseinander zu setzen, diese kleinen inneren Erfolge zu feiern. Auf der anderen Seite frage ich mich langsam, ob ich anfange es zu übertreiben. Ich meine ich weiss 100% das ich nicht über die Stränge geschlagen habe an den Pfingstfeiertagen, ich hab nicht 100% im Plan gelegen aber alles kleine Seitenschritte, die für sich nicht schlimm waren vermutlich. Also warum stört mich das dann so sehr?

Guacamole mein Herren ist die lecker!
So ihr Lieben, das soll es für Heute erst mal gewesen sein, ich hab mir alles von der Seele geschrieben, und kann mich jetzt frohen Mutes an einen neuen Teil meiner neuen kleinen Serie machen. Kati ist auch schon wieder aktiv, vermutlich wird es ein weiterer Teil des Grill-Spezials, aufgrund des großen Interesses der letzten beiden Teile (Und weil wir einfach ohne Ende geile Grillfotos gemacht haben am Wochenende ;)) also seit gespannt, momentan passiert hier einiges...
Achja Morgen... aber das erzähl ich euch Morgen :D

Bis dahin,
Michael

Sonntag, 24. Mai 2015

Neue Serie: Bekannte Formen von Low Carb

Hallo alle miteinander,

mittlerweile passiert es regelmäßig, dass ich gefragt werde "Wääää LCHF wasn das..." Ok bei so einer Fragestellung schicke ich die betreffende Person meistens noch mal zurück auf die Schulbank :) Aber ihr wisst was ich meine. Es sieht ja so aus, dass wir unterdessen nicht mehr nur noch die LCHF Hardliner als unsere Leser haben (Die natürlich auch!). Nein wir haben einen nicht zu unterschätzenden Anteil an nicht LC'lern, bzw. an Interessierten und Neugierigen. Der Erklärungsbedarf reisst nicht ab.
Aus diesem Grund haben wir jetzt den Entschluss gefasst auch unseren Blog mit dieser Sammlung an Bekannten Formen von Low Carb zu bereichern, obwohl sicherlich der ein oder andere zu Recht sagen wird "Wozu? Gibts doch schon auf etlichen anderen Seiten/Blogs" Wie gesagt, ein nicht unerheblicher Teil unserer Leser ist nicht unbedingt Low Carb Hardliner und da wir auch proaktiv in unserer Real Life - Umgebung immer wieder Werbung für Low Carb und unseren Blog (Visitenkarten machen das Leben so einfach ;)) machen, kommen halt auch immer häufiger interessierte Menschen zu uns auf den Blog und möchten genau dort die entsprechenden Informationen lesen und nicht erst rumgooglen.

Wir möchten und müssen an dieser Stelle auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine Mediziner, Ernährungswissenschaftler oder sonst wie ausgebildete Fachkräfte sind (Noch nicht! ;)). Wir geben hier in unserem Blog lediglich unsere eigenen Erfahrungen und Eindrücke wieder. Es ist immer zu empfehlen bei Unsicherheiten einen Arzt zu kosnultieren (oder auch 2 oder 3), denn wir können und dürfen euch  nicht sagen was ihr zu tun oder zu lassen habt. Wir empfehlen nicht, wir informieren, wie wir es schaffen ein gesundes und schlankeres Leben zu führen und versuchen das Ganze schön unterhaltsam zu gestalten, damit wir und ihr auch ein bisschen Spaß dabei haben.

Gut jetzt wo wir den trockenen Teil erledigt haben kommen wir zum spaßigen Teil.

In vielen LC Ernährungsformen gerne gesehen, der Käse.

Low-Carb

Was ist Low-Carb überhaupt? 

Einfach gesagt ist Low-Carb das Minimieren der täglich zu sich geführten Kohlenhydrate.
Der Begriff kommt aus dem Englischen, wobei "Carb" für "Carbohydrate" steht. Also Low-Carbohydrate = Wenig-Kohlenhydrate. Die vermutlich einfachste Form der Low-Carb Ernährung (Damit habe ich auch angefangen) ist das Weglassen aller offensichtlichen kohlenhydrat haltigen Lebensmittel, also jegliche Mehlprodukte (Brot, Brötchen, Kuchen usw.), Kartoffeln, Reis, Nudeln und vor allem Zuckerhaltige Produkte (Süßigkeiten, Softdrinks usw.). Mit dem Weglassen dieser Nahrungsmittel schafft man es vermutlich bequem unter die von der DGE empfohlene Tagesmenge von 55 - 60% Kohlenhydrate pro Tag. Ich habe gerade mal versucht herauszufinden wie hoch die max. Menge an Kohlenhydraten ist, die man zu sich nehmen kann und dann noch von Low-Carb zu sprechen. Ich habe keinen allg. gültigen Wert gefunden, je nach Ernährungsform schwankt das teilweise recht beachtlich. 

Kleiner Ausflug in die Geschichte von Low-Carb

Die erste Erwähnung geht bis ins 19.Jahrhundert zurück und ist durch den Engländer William Banting bekannt gemacht worden, durch sein 1863 veröffentlichtes Buch "Letter on Corpulence".  Durch die Übersetzung seines Buches in verschiedene Sprachen soll er wohl Ende des 19. Jahrhunderts einen regelrechten Diätwahn ausgelöst haben in ganz Europa. Da ich da aber nicht dabei war, ist das nur Hören-Sagen. Banting gilt als der Papa der Low-Carb-Ernährung.
Weltweit richtig Fahrt aufgenommen hat die ganze Geschichte in den 1970ern, durch den Amerikanischen Arzt Robert Atkins. Mit seiner Atkins-Diät löste er einen weltweiten Diäthype aus und etablierte die damals sehr kontrovers diksutierte Low-Carb Ernährungsform. Ok kontrovers diskutiert ist Low-Carb heute leider noch immer. Aber es wird besser.
Als letzten "Meilenstein" in der Low-Carb Ernährung möchte ich natürlich LCHF hervorheben, natürlich auch weil wir dort unsere Heimat gefunden haben. Ich kann mir vorstellen, dass es jetzt den ein oder anderen geben wird, der mir mit allen möglichen Low Carb-Ernährungen/Diäten/Trends kommt, die für sich sicherlich auch alle wichtig sind und zur Verbreitung von Low-Carb beigetragen haben. Bitte seht mir nach, dass ich als LCHF Verfechter diese Ernährungsform bevorzuge. LCHF ist ein, im Vergleich zu den beiden Vorgängern, noch recht junger Zweig der Low-Carb Ernährung. Anfang der Jahrtausendwende (2003/2004) entwickelte sich LCHF in Schweden, u.a. maßgeblich durch Fr. Dr. Annika Dahlqvist (jedoch nicht ausschliesslich) geprägt. Kleines interessantes am Rande, Fr. Dr. Dahlqvist wurde zeitweilig ihr Doktortitel aberkannt, weil sie LCHF (und damit eine Fettreiche Ernährungsform) als bevorzugte Ernährungsform ihren Patienten nahe gelegt hat. Mittlerweile hat sie ihren Doktortitel aber wieder und das schwedische Wissenzentrum für Gesundheitwesen hat 2013 einen Bericht veröffentlicht, in dem LCHF als beste Methode zur Reduktion von Adipositas und Übergewicht benannt wird. Wer der schwedischen Sprache nicht mächtig ist (So wie ich) kann sich die Zusammenfassung auf der Seite LCHF.de durchlesen!

Ach ja nur so nebenbei lt. einem Fernsehbericht leben mittlerweile 20% der Schweden nach LCHF, jeder 5te!

Beliebtes Eiweßbrot in der der LCHF Ernährungsform: Schwedische Oopsies

Wie funktioniert Low-Carb?

Im Grunde wurde die Ursuppe von mir schon ganz am Anfang erwähnt: Das Grundprinzip von einer Low-Carb Ernährung ist das (deutliche) reduzieren der täglich zu sich geführten Kohlenhydrate. Der dabei vermutlich wichtigste gewollte Effekt ist eine relative Ruhigstellung der Blutzuckerkurve.

Kleiner Exkurs: Einfach erklärt (Wirklich einfach) wenn man Kohlenhydrate, vor allem schnell verwertbare, wie Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, usw., zu sich nimmt, gelangt schnell Glukose ins Blut. Den Glukoseanteil im Blut (Glukosespiegel) nennt man im Allgemeinen Blutzucker - Knaller die Erklärung oder? Damit wir nicht irgendwann umkippen und an einem Zuckerschock sterben, fängt der Körper an Insulin auszuschütten, das baut den Blutzucker wieder ab. Leider tut das Insulin das auf eine ziemlich radikale Art, so daß man innerhalb kürzester Zeit einen enormen Blutzuckerabfall hat, ggf. rauscht die Kurve sogar unter 0 = Fresskoma!. Um also diesen Insulinschub zu vermeiden, verzichtet man auf Kohlenhydrate und erhöht die anderen Nährstoffe (Warum welche Ernährungsform was erhöht, dazu später in den einzelnen Formen). Jetzt kommt der spannende Teil, Insulin beackert nicht nur den Blutzuckerspiegel, es hat leider auch den unangenehmen Nebeneffekt, dass es den Fettabbau im Körper hemmt.

Ergo, wenig einfache Kohlenhydrate = wenig Insulin = mehr Fettabbau = Supersache!

Ausserdem vermeidet man damit das Fresskoma UND (und das ist kein Fake, das ist mir selber so ergangen!) kann es sein das man damit eine Insulinresistenz (Vorstufe zu Diabetes 2) heilen! Offzielles Statement meines Arztes "Sind sie hiermit offiziell kein Diabetes Patient mehr".

Und ich könnte noch sooooooooooooooo viele andere Punkte aufführen, die für die Minimierung von einfachen Kohlenhydraten sprechen. Aber das würde den Rahmen des ersten Posts zu diesem Thema sprengen und ich will doch, dass ihr bei der Stange bleibt. :)

Ich beende mal meine Ausführung für Heute und hübsche das alles mal noch mit ein paar netten Bildern auf und dann schlaf ich noch mal drüber und lese noch mal drüber und schick es raus zu euch in die weite Welt.

In diesem Sinne,
Michael

Quellenangabe:
Wikipediaeintrag Low-Carb
Low-Carb-Ernährung
LCHF.de
Chefkoch.de Thema "Low-Carb das steckt dahinter"

Freitag, 22. Mai 2015

Kati auf Reisen

So da bin mal heute ich wieder, 

kurz und knackig aus gegebenen Anlass. Denn ich war diese Woche mal wieder auf Dienstreise und das lässt mich im Vorfeld immer ein bisschen panisch werden. Die unter uns, die regelmäßig beruflich unterwegs sind, haben da bestimmt schon Routine drin und wissen ganz genau, was sie wo essen können. Aber da ich nicht jede Woche oder jeden Monat Dienstreisen unternehme, stelle ich mich da immer wieder neuen Herausforderungen. 

Unterschied zwischen Privatreise und Dienstreise

Bei einer Dienstreise ist ja meistens so, das man sich oft nicht aussuchen kann, wo man Essen geht und was als Snacks angeboten wird. Es stehen eben immer die gleichen Keksteller da, es ist immer das kleine Kuchen-Teilchen und das Obst im Glas, was in der Kaffeepause angeboten wird. Außerdem wird zum Essen ja auch meist von dem Gastgeber (wo eben die Dienstreise hingeht ;) eingeladen. Also ist es nicht so leicht, da die Mäkeltante zu spielen. Nun als absoluten Vorteil erweist sich da eine gewisse Erfahrung mit seiner gewählten Ernährung. Auch eine gewisse Selbstsicherheit seiner eigene Person und eine Stabilität in den Dingen die man will und umsetzt, sind von großem Vorteil. Denn ich diskutiere da nicht mehr rum. Ich esse fast alles, außer eben die sichtbaren Kohlenhydrate. Ich versuche mich vorher beim Gastgeber zu erkundigen, was es denn so zu essen gibt und ob man da bereits vorher schon eine oder zwei kleine Änderungen vornehmen kann. Meist geht das und die Leute sind immer sehr interessiert.

So auch beim Abendessen 

Es ging ins  Restaurant Villa Vue. Einfach toll, kann ich nur sagen - in allen Punkten. Der Ausblick ist einfach fantastisch - ein kompletter Rundumblick, egal wo man sitzt und das Essen ist sehr lecker.

Ausblick Villa Vue


Und das Restaurant ist sehr schick, aber ohne am Wohlfühl-Gefühl zu sparen. So die Mischung aus edel und gemütlich.
Beim Essen konnte ich tauschen und weglassen, wie ich es wollte. Ich konnte die Vorsuppe mit einen Salat mit Essig und Öl tauschen, beim Hauptmenü (Ruhrpott-Schweinemedaillons, Spiegelei, Stilmus, Kochschinken und Pilzrahmsauce) konnte ich einfach die Bratkartoffeln abbestellen und der Nachtisch bestand dann bei mir aus heißen Himbeeren mit ungesüßter Schlagsahne. Alle anderen Gäste bekamen da noch Vanilleeis dazu.
Das Personal war echt bemüht und wollte vor allem auch erklärt haben, was so hinter dieser Ernährung steckt und was das mit den Kohlenhydraten auf sich hatt. Am Ende konnte ich dann auch noch eine Visitenkarte von uns da lassen, weil die Zeit für all die Infos nicht ausgreicht hat. Es tut gut, wenn man auf echtes Interesse stößt. Viel zu oft wird man ja nur belächtet, von den "wissenden" Menschen  - die, die ja alles viel besser wissen, über Ernährung und so ;)

Mehr kann man m.E nicht tun, wenn man zu einem "Geschäftsessen" geht.

Meine Dienstreise ging nach Essen, ins Atlantic Hotel an der Messe Essen. Super Hotel kann ich nur sagen, sehr zu empfehlen, wenns mal in diese Richtung geht. Außer das die Zimmer echt toll sind, ist auch das Frühstücksbuffet echt Klasse. Es gibt alles was das Herz begehrt.

Mein Frühstück bestand aus:

 2 Spiegeleiern, 1 Nürnberger Würstchen, Tomate mit Käse überbacken und einem mitgeschmuggelten Oopsie :) Den Oopsie hatte ich über Nacht in der Minibar zwischengeparkt. Also alles perfekt. Das Frühstück hielt ohne Zwischenmahlzeit bis 13:30 h an.

Dann war Mittagsbuffet angesagt:

Hähnchenbrust in Sahnerahm, Rindergulasch und dazu Broccoli und Blumenkohl. Alles war einzeln zu wählen. Natürlich gab es auch diverse Beilagen wie Nudeln und Kartoffel, aber die konnte man einfach weglassen.
Also Vorspeise hatte ich mir ein Gemüsetürmchen aus Tomate-Mozzarella mit Pesto und einer Scheibe gegrillter Zucchini gebaut. Nachtisch fiel aus - Passte eh nix mehr rein :)

Snacks für kleine "Durststrecken" 

Bifi und eine Tüte Macadamia-Nüsse. Beides hatte ich in einer Notfallbox in der Tasche. Somit war ich auch entspannt, da plötzlicher Hunger gestillt werden hätte können. Aber beides brauchte ich erst auf der Zugfahrt nach Berlin, als es dann langsam Abend wurde und der Kaffee nicht mehr reichte.


Fazit ....

 

Auch wenn das Essen während meiner Dienstreise nicht zu 100 % LCHF war (kann man auch kaum erwarten und schaffen), bin ich doch sehr zufrieden. Ich hatte keine Bauchschmerzen (von nicht vertragenem Essen), war die ganze Zeit über satt, zufrieden, ausgeglichen UND ich war mit Abstand der wacheste Teilnehmer in den Sitzungen :D - kennt ihr das?

Wenn deinem Gegenüber die Augen wegrollen?

Oh je, ist das peinlich, wenn du merkst, wie diese Müdigkeit über dich kommt und deine Augen wegrollen. Dann reißt du mit Absicht die Augen voll auf und siehst aus, wie nen aufgeschrecktes Huhn... Und was machste dann? Du isst Kekse, VIELE KEKSE ... weil das Kauen dich am wegnicken hindert und du die Zucker-Ladung geradezu inhalierst. Die hält dich für gefühlte 5 Minuten wach, bis deine Kurve wieder unter Null sinkt und du wieder am wegnicken bist. UND   -->  du isst noch mehr Kekse... Blödes Spiel, da kommste auch so schnell nicht wieder raus...
All das hatte ich nicht und somit musste mein Körper auch nicht so ackern, um wach zu bleiben. Das allein ist schon Grund genug zu der Annahme, das mein Weg für mich der Richtige ist.

Am Ende meiner Reise wieder am Hauptbahnhof angekomme stellte sich uns die Frage, was nehmen wir denn morgen zum Mittag mit? Und siehe da, ich schmiss ein paar Dinge zusammen, die im Kühlschrank so einsam rumflogen und weg mussten :) Das ist das Ergebnis:

 Eier-Soufflé mit Salat

Eier-Soufflé mit Salat
Das Rezept findet ihr hier:  Eier-Soufflé

Naja und kurz und knackig war ja irgendwie nicht... :) Aber ich hoffe, ich konnte euch die kleine Reise-Panik (falls ihr sie überhaupt hattet) nehmen.

Genießt das lange Pfingst-Wochenende und lasst es euch gut gehen
Eure Kathrin

Montag, 18. Mai 2015

Vatertag und das lange Wochenende [Check]

Hallo alle miteinander,

Wie geht es euch? Habt ihr das schöne lange Wochenende genossen?
In unserem letzten Post habe ich euch ja versprochen, euch zu berichten, wie ich den Vatertag (bzw. Herrentag) verlebt habe, ob ich den Verlockungen widerstanden habe.
Also die kurze Version ist: Jaein! :)
Die lange Version ist, ja ich habe Coke Zero und Rum getrunken, ganze 3 Gläser. Nein ich habe an dem Abend nicht gezählt aber Ja ich habe ich mich beim Essen sehr gut LCHF ernährt, dank mitgebrachter Oopsies und div. Soßen aus unserem Grill-Spezial.
Achja und ich scheine gar nicht soooo untalentiert zu sein beim Pokern ;) aber das nur am Rande.


Also alles in allem für einen Vatertag ein gelungener Tag/Abend würde ich meinen. Viel angenehmer als so ein komatöses Besäufnis, zumal der Tag danach auch voll genutzt werden konnte. Irgendwie war das mit dem Trinken so ein Mischung auf "Kein Bock auf Besäufnis" und "Kein Bock wegen einem Abend mir wieder alles zu versauen". Ich weiss nicht, ob ihr das nachvollziehen könnt, aber es macht mir unheimlich Spaß so im Programm zu bleiben. Versteht mich nicht falsch, "Kein Bock auf..." bezog sich in keinster Weise auf die Party bei Nachbarn (Ich weiss ja, dass sie manchmal mitlesen hier ;)) die Party selber war klasse und ich hab den Abend wirklich sehr genossen. Beeindruckt hat mich ein Freund meiner Nachbarn der im ersten Moment auf andere wirkt als ob er gerne und viel Party macht mit allem was dazu gehört. Auf meine Frage hin, warum er denn die Cola immer nur Pur trinkt, erklärte er mir, dass er keinen Alkohol trinkt weil er erkannt hat, das das nicht gut für ihn ist... Hat mich beeindruckt, und trotz alledem hatten wir alle zusammen ne Menge Spaß.

Freitag war ich dann auch noch gleich wieder beim Sport, also läuft es auch da gerade wie am Schnürchen. An dieser Stelle muss ich mal ein dickes Danke an meine Frau da lassen, die mich wirklich unterstützt und mich machen lässt und vieles auf sich nimmt, damit ich 3x die Woche zum Sport wackeln kann. Danke Hase! :*
Ich hab aber auch einige "Erfahrungen" machen durfen, auf deren Auswirkungen ich gerne verzichtet hätte.

  1. Coke Zero scheint ähnlich "suchtpotential" zu haben, wie reguläre Coke. Ein Abend Coke Zero getrunken und 3 Tage lang Appetit und Verlangen nach mehr. Heute geht es nun endlich wieder. 
  2. Fleisch essen ist geil, war einer der wichtigsten Gründe, warum ich mich zu LCHF hingezogen gefühlt habe. Aber VIEL Fleisch essen ist auch mit LCHF Mist, da man Ruck Zuck Probleme mit seinen Eiweiss Werten bekommt. Wenn ich jetzt so im Nachhinein überlege was ich gegessen habe, bevor ich mit Lifesum mitgeschrieben habe, verstehe ich jetzt auch warum da nix mit der Abnahme lief. 
  3. Aus irgendwelchen Gründen habe ich am Wochenende mehr Probleme auf meine Trinkmenge von 3 Litern zu kommen. Warum das so ist, muss ich noch beobachten. 
Ok, soviel von meinem langen Wochenende.
Gestern lief es dagegen wie am Schnürchen. Wenn ich mir so meine Lifesum-Tagebuchdetails angucke dann würde ich sagen "Perfekter Tag!" Oder was meint ihr? Und ich bin so entspannt. Dieses Gefühl wieder so gar keinen Appetit auf irgendwelchen Süßkram zu habn ist echt genial. Für manch einen mag das vollkommen Normal sein. Ihr müsst dabei bedenken, ich hatte 25 Jahre lang tagtäglich Heißhunger und Appetit, für mich ist dieses Gefühl das jetzt nicht mehr zu haben etwas ganz besonderes. 


Sehr gut geholfen hat mir Gestern ein total einfaches aber mega leckeres Gericht, Mittags gab es einen Eiersalat. Wie gesagt so was von einfach, den schafft wirklich jeder Koch-Legastheniker.

Im Grunde besteht der ganze Salat aus drei Hauptzutaten, nämlich Ei, Mayo, Schnittlauch und einigen Gewürzen. Ok bei der Wahl der Gewürze sind den Experimentierfreudigen unter euch keine Grenzen gesetzt. Je nach Ernährungsform, kann das variieren. Ich geb euch jetzt mal die Zutatenliste von uns.

7 Eier,
125 ml Expresso Mayo
2 TL Schnittlauch
1 TL Bautzener Senf
Pfeffer, Salz
Curry, süßes Paprikapulver

--- Thats it ---

Früher haben wir da noch folgende Zutaten bei gegeben, aber dann ist es streng genommen nur noch Low Carb.

Worcester Soße,
Cajun Gewürzmischung (Metro)
Spritzer Süßstoff

Einfach Eier hart kochen und und alles miteinander vermischen. Ich kann euch beim besten Willen nicht sagen, wieviel Gramm der einzelnen Gewürze ich da rein packe, das ist so aus dem Handgelenk. Probiert euch einfach aus, Mut zum Risiko sag ich immer ;)

Fertig sieht das Ganze dann so aus:

http://blog.low-carb.life/p/blog-page_17.html

Nährwerte laut FDDB:

Gesamt = ca. 3 Portionen
pro Portion   
Brennwert
1495 kcal
490 kcal
Fett
138,8 g
45,6 g
Kohlenhydrate
13,8 g
4,5 g
Protein
47,2 g
15,5 g 

Das soll es dann soweit gewesen sein für Heute, habt einen schönen Start in die Woche und

Bis dahin,
Michael




Donnerstag, 14. Mai 2015

Grillspezial (Teil 2) oder auch: "Tu da mal was Sauce drauf"

Hallo alle miteinander

Ich bin es noch mal, Heute präsentiere ich euch den zweiten Teil von Katis großem Grillspezial. Diesmal geht es, wie versprochen, um: 

Soßen und Brote

Viel Spaß damit und einen tollen Vatertag! 

Cocktailsauce (LCHF)

Unsere Allzweckwaffe zum Grillen!!!! Perfekt und sehr lecker.
Passt auch super als Burger-Sauce, auf gegrilltem Gemüse oder als Dip.

Cocktailsoße (LCHF)


BBQ-Sauce (LC)

Super leckere Sauce und schmeckt wie das Original, nur eben nicht so dickflüssig. Ist aber aufgrund der Zutaten nicht wirklich LCHF. Aber mehr als ein Löffelchen kann man davon nicht essen, da sie doch sehr intensiv schmeckt.

Siehe unser Rezept: http://blog.low-carb.life/2015/05/grillhelferlein-low-carb-bbq-soe.html

Aioli (LCHF)

Ein weitergegebenes einfaches Rezept von meiner Schwägerin. Meine Nichte (7 Jahre) könnte sich doch glatt in diese Aioli reinlegen :) . Sie isst sie immer mit Gemüsesticks. Passt aber einfach zu allem - als Dressing, als Dip oder einfach aufs Gemüsepäckchen drauf packen. Perfekt, auch von den Werten her.

Aioli (LCHF)


Kräuterbutter (LCHF)

Kräuterbutter geht immer! Und beim Grillen muss man sie einfach dabei haben. Außerdem ist sie super als Fettlieferant, wenn einem einfach das Fett im Essen fehlt. Über Gemüse, Fleisch und Co geben und man hat die gewünschte Fettmenge und alles schmeckt auch noch viel besser - WEIL Fett ist ja bekanntlich ein Geschmacksträger ;) Hier meine Variante ...

Kräuterbutter (LCHF)


Käsetatar (LCHF)

Das ist ein überliefertes Familienrezept meiner Freundin Romana. Ich bereite das schon bestimmt seit 25 Jahren zu. Passt auf das Party-Buffet oder einfach mal für uns so zwischendurch zum Grillen usw. Hui und wie hat es mich gefreut, dass mein geliebtes Käsetatar auch noch perfekt in unsere Ernährung passt. VORSICHT aber bei der Wahl des Schmelzkäse. Hier gibt es viele Sorten, die weit über 5-6 KH haben. Also da lohnt sich das suchen. Die MinusL - Produkte z.B. haben wenig KH, na klar, da fehlt ja auch der Milchzucker !!! :), aber auch andere Sorten passen.


TIPP:
Wer es richtig krachen lassen will, der legt auf Alufolie noch Käsescheiben (Gouda, Edamer) überlappend zu einem Rechteck aus und schmiert das Tatar (mittlerweile kalt gestellt und fest geworden!) auf diese Käsefläche. Dann mithilfe der Alufolie die Käsescheiben zu einer Rolle aufrollen, in der Alufolie einpacken und ab in den Kühlschrank damit (TK geht auch, aber bitte kurz - wenns mal schnell gehen muss). Wenn die Rolle durchgekühlt und fester geworden ist, dann aus der Folie entfernen und in Streifen schneiden - UND man hat eine Käsetatar-Rolle, die aussieht wie eine Schnecke :)

Käsetatar (LCHF)

LC-Toastbrot (LC)

Tja, was soll ich hierzu sagen? Ist sehr lecker, passt auch, aber es sind Kartoffelfasern drin. Also nicht LCHF. Aber Nachbauten sind ja eh nicht LCHF. Da aber gerade so nach den Nachbauten gegiert wird, hier eine Version davon. Entscheiden, ob man Nachbauten isst oder nicht, muss eben jeder selber. Es lesen hier aber auch nicht nur LCHFler mit, da bedarf diesem Brot auch Beachtung ;)

LC-Toastbrot (LC)

und natürlich die 

Dr. Almond Brote (LC)

Diese backe ich mal als Brot oder ich backe sie als Brötchen/Baguettebrot. Die Brote sind LC und glutenfrei - was ich ja besonders schätze ;)
Als Brot gebacken, röste ich die Scheiben noch kurz vor dem Servieren im Ofen (gern auch mit frischem Knoblauch eingerieben .. hmmm lecker)
Als Brötchen/Baguettebrot gebacken, schneide kleine Minischeiben ab und serviere sie pur oder auch kross gebacken. Wenn dann die Kräuterbutter auf den warmen Baguettescheiben zerfließt oder man tunkt die Scheiben in den Sud der Gemüsepäcken ein... ein Gedicht :D
Das Brot passt perfekt zum Grillbuffet und man kann zwei-drei kleine Scheiben essen und es reicht :)

Hier kann man die Brote bestellen: http://www.dr-almond.com/


So dann habt ihr ja ne Menge Ideen. Lasst das Grillevent beginnen :)
Ja und habt natürlich nen tollen Vatertag...Mit oder ohne Party. Wir gehen heute zu unseren Nachbarn rüber, ne Runde Pokern und dazu Burger grillen. Die Patties selber gemacht und dazu gibt es Oopsies und Cocktailsauce (siehe oben) LECKER :) Freu mich drauf.

Bis bald und  genießt die freien Tage
Eure Kathrin

Mittwoch, 13. Mai 2015

Grillspezial (Teil 1) oder auch "Was soll das Gemüse auf dem Grill?"


Hallo alle miteinander,
obwohl der Post hier von Kati ist (Und ich möchte ihr auch nicht die Lorbeeren klauen) muss ich mich mal kurz vordrängeln. Dieser Post ist so umfangreich geworden (Was für ein fleissiges Bienchen doch meine Frau ist ;)) das wir beschlossen haben da zwei Teile draus zu machen. Deshalb handelt der erste Teil Heute von:

Gemüse & Salate 

 

So nu aber zackig zurück zum Post viel Spaß dabei:

Bei uns zu Hause sind beim Grillen die Rollen ganz klassisch verteilt. Der Mann grillt und die Frau kümmert sich um die Beilagen und den Deko-Schnickischnacki... Für Männer beides ziemlich unwichtig..... Nun hat mein Mann aber auch Glück, dass ich nicht gerne am Grill stehe. Somit kann er sich da voll und ganz austoben :)

Ich habe Fleisch gejagt !!!

Damit sich "MANN" voll auf sein "natürlich" selbst gejagtes und erlegtes Fleisch konzentrieren kann und nicht etwa von so unwichtigen Dingen wie Gemüsepäckchen, Soßen und Salat abgelenkt wird, bereite ich meist alles andere an Beilagen in der Küche zu - weit weg vom Grill.  Ehe sich das Gemüse einen kleinen Platz auf dem Grill erobern müsste (der ja nicht da ist, weil alles voller Fleisch ist ;), backe ich z.B. das Gemüse im Backofen. Die Beilagen kann man auch gut hintereinander in den Ofen schieben, da sie in der Alufolie relativ warm bleiben. Ansonsten packt sie einfach dann auf den Grill, wenn das Fleisch fertig und runter ist, dann werden die Päckchen auch wieder warm ;)
Hier nun einige unserer Favoriten der Grill-Beilagen. Ich habe diese jeweils mit LC - Low Carb oder LCHF Low Carb High Fat gekennzeichnet, je nach dem Kohlenhydrat-Wert und Zutaten.

Gemüsepäckchen (LCHF)

Dazu schnipple ich Zucchini, Paprika, Zwiebeln - dazu kommen ganze Champignons und Cocktailtomaten. Dann Öl, Salz und Pfeffer, Kräuter drüber - umrühren. Nun reiße ich einige Alufolien-Stücke ab und verteile das Gemüse auf die einzelnen Stücke. Die Alufolien an allen Enden nach oben nehmen, drehen und so ein "Päckchen" packen. Ab in den Ofen für 20-30 Minuten bei ca. 180°C Umluft. Schmeckt pur oder mit nem Klecks Aioli oder Creme fraiche.

Gefüllte Champignons (LC)

Große Champignons mit einem Tuch abputzen (nicht waschen!!!!) und mit einem TL aushöhlen.
Frischkäse oder Ofenbistro (von Aldi: Champignon oder Pizza) in die Champis füllen und im Ofen überbacken. Hier kann man wahlweise die Champis direkt auf Blech setzen und backen oder auch in Alufoliepäckchen packen und so backen. Es entscheidet der Geschmack :)

Rucola-Salat - fruchtig (LC)

Dieser Salat ist super lecker, da er nicht so wie die üblichen Einheits-Salate schmeckt. Außerdem ertrinkt er nicht in schwerem Dressing. Soll auch nur wirklich als "Beilage" herhalten, denn wenn man einen ganzen Teller voll davon isst, hat er wieder zu viele Kohlenhydrate.
Von da her und weil hier auch Orange und Orangensaft drinne sind, ist der Salat eben nur LC.

Rezept für Rucola-Salat (LC)

Falscher Kartoffelsalat  (LCHF)

Ich liebe Kartoffelsalat. Nun das ist ziemlich blöd, da Kartoffeln für unsere Ernährung ausscheiden.
Nun habe ich ein bisschen gebastelt und habe diesen "Falschen Kartoffelsalat" kreiert. Er ist sehr lecker und ich finde er kommt wirklich sehr, sehr  nahe an den üblichen Kartoffelsalat ran.


Rezept für Falscher Kartoffelsalat (LCHF)
 


Cocktailtomaten in Öl  (LCHF)

Cocktailtomaten in eine kleine Grill-Aluschale (ohne Löcher!) legen, gutes Öl, grobes Salz und Kräuter (Rosmarin usw.) drüber geben. Ab in den Ofen für ca. 10 Minuten bei ca. 180°C Umluft.
Tomaten sind noch lange SEHR HEISS !!!!


So dann ran an den Grill, das lange Wochenende schreit ja geradezu danach :) Viel Spaß und lasst es euch schmecken. Wir lesen uns Morgen wieder, wenn es dann im zweiten Teil heisst:

Soßen & Brot


Eure Kathrin

Montag, 11. Mai 2015

Erste Woche nah am Wasser gebaut

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Hallo alle miteinander,

Ich hoffe alle hatten ein tolles Wochenende? Wart ihr alle lieb zu euren Muttis?

Ich komm mal gleich auf den Punkt, ich bin jetzt tatsächlich seit 8 Tagen Colafrei!
Ausser Kaffee (Meist Morgens in Form eines Butterkaffees) gibt es jetzt seit letzten Montag nur noch Wasser. Und davon auch meistens das Stille. Da bin ich selber ziemlich baff kann ich euch sagen. Vor 8 Tagen hätte ich im Leben nicht gedacht, dass ich mal gänzlich ohne irgendwelche sonst wie gesüssten Getränke auskomme. Heute? Heute freu ich mich drauf mir ne Flasche Wasser auf den Schreibtisch zu stellen. Ich hab so einen Punkt erreicht, an dem es Spaß macht LCHF zu leben, Wasser zu trinken, zum Sport zu gehen. Im Moment geniesse ich das sehr und wünschte mir es würde einfach so weitergehen, also inkl. der Motivation.

Versucht ihr mal nen Glas Wasser interessant abzulichten.
Wir haben tatsächlich seit über einer Woche eine angefangene Coke Zero im Kühlschrank stehen, die will nicht alle werden. Vielleicht warte ich einfach, bis das Zeugs da drinn lernt von alleine zu laufen :)

Phhhhhh, ja nun... Jetzt dümpelt der Post schon wieder den halben Tag hier bei mir rum weil ich nicht so richtig weiss was ich noch zum Thema Wasser trinken schreiben soll. Ich meine versteht mich nicht falsch, ich finde es total gut und klasse und bin froh, stolz, zufrieden, stellenweise total aufgedreht (Was vermutlich eher an den Ketonkörpern liegen wird als am Wasser) und alles ist supergut. Kein Kopffasching zu berichten, kein Seelenstriptease nötig und möglich. Looft ganz einfach... :) 

Ich bin jetzt auch nicht der Neuentdeckte Messias aller Wasserjunkies, auf den Tripp mit dem Wassertrinken müsst ihr schon ganz alleine kommen. Ich möchte allen, die überlegen sich gesünder zu ernähren nur mal so als Tipp mit auf den Weg geben es einfach auszuprobieren. Die ersten Tage sind echt hart. Hätte ich gar nicht gedacht damals, war doch nur Coke Zero aber hallo anscheinend ist das eben doch nicht "nur" Coke Zero. Werde ich wieder Coke trinken? Das weiss ich nicht, ich werde es nicht ausschliessen. Ich möchte nicht jetzt hochtrabend verkünden ab sofort nur noch unterm Wasserhahn zu leben. Denn wenn ich es dann doch nicht schaffen sollte ist die Enttäusching danach um so größer. Wer weiß vielleicht... Irgendwann (Um genau zu sein am Donnerstag ;)) geht es auf ne Party und dann ist die Frage was tun... Auf Alkohol verzichten? Alkohol mit Wasser schmeckt sch***, ähnlich lecker wie Alkohol pur, es sei denn es ist Whiskey (Ja das E ist Absicht!) es könnte also sein, das ich dort auf Coke Zero zurück greifen werde. Zumal mein Nachbar (Grüsse übern Zaun an der Stelle) mittlerweile auch von Coke auf Coke Zero umgestiegen ist. Vermutlich haben wir ihn genug genervt mit unseren LCHF/Gesünder Leben/Blog Geschichten ;). Ich weiss es aber noch nicht, wie gesagt es "könnte", nicht es muss oder es darf nicht. Ich bin echt ein bisschen gespannt wie der Vatertag ablaufen wird, ich werde entsprechend berichten.

Neben der ersten Woche nah am Wasser habe ich auch die erste Woche in nahezu ideal LCHF Konformität gelebt. Danke der Lifesum-App über die ich gestern berichtet habe. Die macht es einem wirklich deutlich leichter finde ich zumindest und natürlich gaaaaaaaaaanz wichtig dank meiner Kati, die mich mit allen Kräften unterstützt und sogar die Nüsse mittlerweile vom Tisch verschwinden lässt ;)) der Ketostreifen ist mittlerweile Tieflila bald schon schwarz ;) und ich habe gestern das erste Mal ernsthaft drüber nachgedacht mich mal wieder zu wiegen, aber irgendwie widerstrebt mir der Gedanke noch, also hab ich den erstmal ausgesetzt bis auf weiteres.

Na seht ihr nu ist ja doch noch Text aus meinen Fingern geflossen, eben wie Wasser ;)

So dann gehabt euch wohl, wir lesen uns die Tage,

Bis dahin,
Michael

Sonntag, 10. Mai 2015

Helferlein: Lifesum App

Guten Morgen alle miteinander,

seht ihr, das kommt davon wenn man mal Blog-Urlaub macht. Man kriegt prompt den Hintern nicht mehr hoch und verschnarcht den kompletten Samstag. Seit wir uns das letzte Mal gelesen haben ist nichts dramatisches passiert. Läuft zur Zeit alles wie am Schnürchen und das ist auch gut so!

Die Kati hat euch ja beim letzten Post ein schnuckliges (und so leckeres) Rezept mitgegeben, da fällt mir ein das muss noch in die Rezepte Ecke, Schande über mich. Deswegen habe ich mir gedacht, das ich euch heute mal ein kleines Helferlein nahe bringen möchte.

Ich betone es gleich mal hier an dieser Stelle, hierbei handelt es sich NICHT um einen Sponsored Post! Ich hab keinen Kontakt zu der Firma und bekomme nix dafür das ich über dieses Tool/ diese App schreibe.

Bei der von mir hier vorgestellten App handelt es sich um das kleine Helferlein LIFESUM von der gleichnamigen Firma mit Sitz in Stockholm (Stockholm? Schweden? Da war doch was... ;))

Bildquelle: lifesum.com/press
Bevor ich loslege, kurz ein dickes Dankeschön (Mal wieder) an die Annika (aka Sudda). Sie hat mir Anfang der letzten Woche in ihrer liebenswerten Art den Kopf gewaschen (bzw. in den Hintern getreten, wie sie es zu formulieren pflegt ;)) und so nebenbei diese nette kleine App ans Herz gelegt.

Also bei der App Lifesum handelt es sich um ein virtuelles Ernährungs-/Sporttagebuch, ähnlich der der WW App und der FDDB App. Von daher an dieser Stelle jetzt nicht unbedingt die Neuerfindung des Rades, ABER wie ich finde ein ausgesprochen gelungenes Re-Design.
Der Review des Ganzen bezieht auf die App für Android Smartphones, da ich kein IPhone besitze (Schaaaaade ;)) und ich aktuell Probleme mit der Anmeldeoption auf der Lifesum Webpage habe (Via Facebook Login).

Nach dem ersten Anmelden, wird man durch ein kleines Menü geführt mit einigen wenigen Fragen, die man möglichst wahrheitsgemäß beantworten sollte! Denkt drann man bescheisst sich am Ende nur selber. Ist das passiert (und es sind wirklich  nur 4 kleine Seiten jeweils mit 1-3 Fragen) kommt man auch sofort auf die wie ich finde sehr gelungene übersichtliche Oberfläche des Tagebuchs. Dort findet ihr als Erstes die Übersicht der Kalorien die noch verfügbar sind und darunter die verfügbaren Nährwerte (Kohlenhydrate/Eiweiß/Fett). Diese werden im Laufe des Tages abgebaut, bzw. Aufgefüllt wenn ihr euch körperlich betätigt. Ich hab hier mal zwei Beispiele wie das bei mir aussieht.



Die Eingabe der Lebensmittel erfolgt ziemlich komfortabel über ein kleines "+" Zeichen rechts unten im Bildschirm, welches ein Auswahlmenü öffnet für Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks, Training. Danach kommt ihr in die entsprechende Datenbank wo ihr dann einfach die entsprechenden Lebensmittel auswählt und hinzufügt. Alles recht easy zu bedienen, geht schnell von der Hand. Nett ist an dieser Stelle auch der Barcode Scanner der dort integriert ist. Ich hab das Ganze mit einem Sony Z3 getestet und der Scanner funktioniert recht zuverlässig. Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird der Barcode gut gelesen und ich hatte bisher noch nie keinen Treffer.
An dieser Stelle leider auch gleich einer der, meiner Meinung nach, größten Schwachpunkte. Ich weiß nicht woher Lifesum die Nährwertangaben nimmt wenn ihr die manuelle Textsuche nimmt. Für mich sieht es so aus als ob sie u.a. manuell eingegebene Lebensmittel in die Datenbank übernehmen. Dadurch kommen dann mitunter ziemlich kuriose Lebensmittel zu Tage. Als Beispiel habe ich gestern das Produkt "Tassimo Latte Macchiato weniger süß" gesucht. Ja ich weiss, ich bin von selber drauf gekommen, dass das dumm war. Aber dank dieser App habe ich Gestern noch rechtzeitig die Notbremse gezogen und bin fast bei meinen 20g KH geblieben. Ab sofort ist übrigens auch diese Süßigkeit vom Ernährungsplan gestrichen!
Naja jedenfalls gibt es die in der Datenbank dort mehrmals (Kati hatte die Umverpackung bereits weg geschmissen, so dass wir nicht auf den Barcode zurück greifen konnten) u.a. ein Eintrag mit den Nährwertangaben 6573kcal/330g Eiweiss/430g KH/400g Fett. Auf EINE Tasse! :D Also offenkundig Blödsinn. Ich hab die Leute von Lifesum bereits angeschrieben wegen diesem Manko, am Besten man nimmt nur Nahrungsmittel die einen kleinen Haken hinter dem Namen haben, die scheinen verifiziert zu sein.

Ein, wie ich finde wirklich gutes Feature (Leider nur wenn man auch Geld hinlegt dafür) ist die Auswahl der Ernährungsformen. Standartmäßig (also auch in der kostenlos Version) ist eine gesunde ausgewogene Ernährungsform anvisiert die, wenn ich mir die Werte so angucke, mich stark an die Empfehlung der DGE erinnert. Mag man von halten was man will, ich werde hier jetzt keine Diskussion über den Sinn und Unsinn der Ernährungsempfehlungen der DGE vom Zaun stoßen. Allerdings kann man die errechneten Werte für KH/Eiweiß/Fett in den Einstellungen anpassen. Was allerdings nur zu empfehlen ist, wenn man Ahnung davon hat. Nicht auszudenken wenn man da ein Mischverhälntis von 50/50 bei KH und Fett einstellt...
Richtig interessant wird es für diejenigen die sich für die Bezahlvariante entschieden haben, hier bietet die App drei zusätzliche Ernährungsformen an:
  • High Protein (Für die Jungs und Mädels die mehr Muskelmaße aufbauen wollen)
  • 5:2 Diät (5 Tage Essen, 2 Tage Fasten. Lt. Kati ne coole Sache, für mich ist das nix, FASTEN...)
  • Und ACHTUNG! LCHF (warum gerade LCHF? Ihr wisst noch vom Beginn des Posts? Stockholm? Schweden? Vorreiter in Sachen LCHF! Coole Sache!) 
Wenn ihr so eine Ernährungsform auswählt werden eure Werte entsprechend angepasst (Siehe erstes Bild über die Tagebuchdetails), ihr bekommt nette kleine Tipps wie ihr euch in der gewählten Ernährungsform verhalten sollt. Heute stand bei mir, "In der ersten Woche kann man sich mitunter schlapp fühlen usw usw usw..." nix für den versierten LCHFler aber für die Neueinsteiger ein echter Gewinn. Und die Lebensmittel in der Datenbank werden kategorisiert (Rot = Böse, Grün = Supi) und ja Anhand der gewählten Ernährungsform. Kerrygold Butter ist bei LCHF ein grünes Lebensmittel, coole Sache! Auch ich hatte dadurch diese Woche mehrmals einen "Aha guck mal an..." Effekt.
Ich persönlich habe natürlich und auch ausschliesslich LCHF gewählt. Kann euch also nicht wirklich sagen wie es sich mit den anderen beiden Ernährungsformen verhält.

Nachträglich könnt ihr das alles ändern wenn ihr in die Rubrik "Diäten" wechselt. Kleiner Minuspunkt an der Stelle ist, das man die Nährwerteinstellungen nicht ändern kann, wenn man eine dieser "speziellen" Ernährungsformen auswählt. Ich hätte meine Werte gerne anhand meiner selbst errechneten Werte angepasst, da ich 20g KH schon echt straff finde aber nun ja hat auch wieder sein gutes. So ist es wenigstens echtes und unverfälschtes LCHF. An dieser Stelle muss noch erwähnt werden, dass man bei LCHF auswählen welche Form von LCHF als strickt (20g), moderat (50g) oder soft (100g).

In der Rubrik "ICH" (Wer sich den Namen ausgedacht hat...) findet ihr dann des Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung. Statisken! Vom Gewichtstracker, über div Übersichten zu allen möglichen Themen Kalorienaufnahme, Sport, Trinkverhalten... da blüht das Herz auf sag ich euch :)
An dieser Stelle habt ihr dann auch die Möglichkeit unter der Subkategorie "Meine Sachen" Nahrungsmittel, Mahlzeiten und Rezepte einzugeben und errechnen zu lassen, auch dafür ist gesorgt.

Der Socialmedia Nerd wird auch bedient, indem man seine Lifesum Statistiken mit Gott und der Welt teilen kann. Ich glaub es ist alles dabei was das Herz begehrt. Ausserdem kann man Lifesum mit verschiedenen Sporttracker Apps verknüppern, so daß man dann sogar die Trainingseinheiten voll automatisch und exakt eingetragen bekommt. An dieser Stelle fehlt mir persönlich die Option Runtastic auszuwählen, aber das ist vermutlich nur persönliches Wunschdenken.

Ich hab euch hier mal noch in der Kurzübersicht die Plus- und Minuspunkte aufgelistet. Selbstverständlich erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit :)  

Pluspunkte:
  • Barcodescanner in der Lebensmittelsuche integriert
  • Übersichtliches, gelungenes Design der Oberfläche
  • Wassertracker (Wer mit der täglichen Trinkmenge ein Problem hat...) 
  • In der Gold Version (Kostenpflichtig) verschiedene Ernährungsformen auswählbar u.a. LCHF
  •  Mit verschienden Sportapps verknüfbar
 
Minuspunkte:
  • Datenbank scheinbar nicht immer verlässlich (Beispiel Tassimo Latte Macchiato weniger süß)
  • Energiewerte nicht veränderbar wenn spezielle Ernährungsform gewählt
  • Anmeldung via Webseite mit Facebooklogin momentan nicht möglich. (Kundenservice angeschrieben)
So um zum Ende zu kommen, ich gebe Lifesum

4,5 Sterne von 5 Möglichen 

(Da ich kein eigenes 5 Sterne Wertungs Bild habe, müsst ihr euch leider mit der schriftlichen Aussage zufrieden geben ;)). Wenn das mit der Datenbank gefixed wird dann könnten es sogar 5 Sterne werden.

So ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und den Muttis unter euch einen tolle Muttitag!

Bis dahin,
Michael

Donnerstag, 7. Mai 2015

Gefahr des Vergessens...

Hallo Ihr, da bin ich mal wieder. Da Micha und ich ja zurzeit in einem Findungsprozess sind, ist auch folgendes Thema bei uns wieder sehr hochgekrochen:

Ein Tagebuch führen!

Wer kennt das nicht, dass man über den Tag verteilt immer mal zwischendurch was knabbert oder auch richtig isst, aber am Ende des Tages ist das alles völlig vergessen...Fürchterlich was der Kopf doch für ein Sieb ist... Eine List des Gehirns könnte man dahinter vermuten....

Denn erst wenn du etwas aufschreibst, wird es wahr.

Mir geht es selber auch so und aus meinen WW-Zeiten kenne ich Tage, an denen ich einfach nicht aufgeschrieben habe und somit auch keine Punkte gezählt habe. Ich fühlte mich ziemlich clever und eigentlich auch sehr sicher, dass das völlig ok so ist. Ich hatte ja alles im Griff - ich kannte so fast alle Punkte-Werte auswendig. Also was sollte mir da schon passieren? Nun eine ganze Menge kann da passieren. Im besten Fall nimmt man einfach nicht weiter ab, was für diejenigen die ihr Gewicht halten wollen und/oder sich "nur" gesund ernähren wollen ja absolut akzeptabel ist. Aber für diejenigen unter uns, die immer mal wieder oder gar IMMER einige bis viele Kilos verlieren wollen, ein Eingestehen des absoluten persönlichen Versagens? Nein, auch wenn es sich so angefühlt hat, stimmt es nicht. Ich konnte letztendlich nichts dafür. Denn ich habe einfach die drei Affen gemacht !!! Also nicht mehr auf meinen  Körper gehört, nicht mehr auf meinen Teller geschaut und habe nicht laut aufgeschrien, als mir mein Desaster bewusst wurde. Anstatt einfach am nächsten Tag mit dem Aufschreiben zu beginnen, habe ich versucht, die letzten Ausreißertage mit noch weniger Essen wieder ungeschehen zu machen. Auweia, das funktioniert aber so gar nicht - heute weiß ich das. War aber ein langer Weg zu diesem Eingeständnis.

Auch heute, mit unserer neuen Ernährungsform - unserem LCHF - ist es nicht anders. Ich kenne meinen Körper, weiß in etwa wie er auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert und kann mein Gewicht halten - ohne alles aufzuschreiben.

ABER wenn ich abnehmen will, dann MUSS ich aufschreiben.

Ich merke das ganz besonders an den "Perfekten Tagen" die wir seit kurzer Zeit machen und in Zukunft ja massiv ausweiten wollen. Wenn ich seit Morgens meine Werte aufschreibe und plane was ich den Tag über so esse, dann kann ich mir auch gut das eine oder andere verkneifen. Ich bin dann immer wieder überrascht, wie ich so manche Nahrungsmittel oder Mengen unterschätze. Dieses Wegignorieren setzt ziemlich schnell ein und da muss ich eine Kontrolle haben. Denn eins will ich an diesen Tagen nicht: Über meine Werte kommen!!!
So war das auch an diesem Montag. Ich hatte eigentlich für das Abendessen eine Sauce Hollandaise zum Spargel geplant. Ja aber diese Sauce hätte alles gesprengt... Nun gab es für mich nur ein bisschen Butter drüber und gut war. Es war auch sehr lecker. Wie ich immer so gern sage, eben anders aber auch lecker.
Aufschreiben oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden. Aber versucht ehrlich zu euch selber zu sein. Ich kann doch zugeben, dass ich eine Kontrolle brauche. Finde ich nicht schlimm, im Gegenteil, es gibt mir Sicherheit.
Wichtig ist aber auch, dass man sich verzeihen kann. Also wenn ihr mal strauchelt oder hinfallt: Aufstehen, Krone richten, weitergehen. NIE liegen bleiben und aufgeben !!!

Isst du schon oder kochst du noch?

Wir haben auch erkannt, dass wir nicht versuchen müssen, jeden Tag ein Sterne-Essen auf den Tisch zu zaubern. Auch eine "Täglich grüßt das Murmeltier"-Mahlzeit muss nicht langweilig werden. Im Gegenteil, bei uns ist das der Butterkaffee zum Frühstück - schnell zubereitet, hält bis zum Mittag satt, also völlig verlässlich.
Einfache Mahlzeiten, aus wenigen Zutaten schmecken auch sehr gut. Zum Beispiel Spiegelei auf Oopsie, Salat mit Sudda's Dressing und etwas Fleisch vom Grill oder ne Suppe....
Unser Ziel ist es, im Alltag diese Einfachheit auszuweiten und damit auch ein Stückchen Ruhe und Zufriedenheit wieder zu bekommen. Dann sind wir schon einen großen Schritt weiter.

Hier ist eine solche "einfache" leckere Mahlzeit:

Käse-Lauch-Hack-Suppe


Zutaten:
500 g Hackfleisch, gemischt
600 g Lauch/Porree
1 Becher Sahne Schmelzkäsezubereitung (gut und günstig)
100 g Butter
5 g Bindobin
1,5 Liter Hühnerbrühe  (selber gekocht, ich habe diese immer Portionsweise eingefroren ;)

Zubereitung:
Hack krümelig in Butter anbraten, Lauch in Scheiben schneiden und ebenfalls anbraten. Beides zusammen in einen großen Topf geben und mit Hühnerbrühe aufgießen. Ca. 10 min. köcheln. Bindobin (in einem sep. Gefäß) in etwas "kalter" Brühe einrühren und in die Suppe rühren. Topf vom Herd nehmen. Dann den Schmelzkäse einrühren und würzen. Wenn die Suppe zu dickflüssig wird (Bindobin dickt noch etwas nach) dann mit Hühnerbrühe verdünnen.
Fertig :)

Das sind die Werte, ausgerechnet über Fddb:

Gesamt = 6 Portionen
pro Portion   
Brennwert
2678 kcal
446 kcal
Fett
216 g
36 g
Kohlenhydrate
41 g
6,8 g
Protein
133 g
22,2 g

Ihr findet im Fddb die Suppe unter dem Namen Käse-Lauch-Hack-Suppe Low carb M+K
Ich habe hier eine Bio-Hühnerbrühe als Grundlage im Fddb genommen, da eine Berechnung der selbstgemachten Brühe ohne Fleisch echt schwierig ist ;)

Ich selber benutze zum Tagebuch führen das Fddb. Finde ich ganz praktisch, da man ja auch Rezepte zusammenstellen und auch öffentlich mit anderen teilen kann, wenn man will. Die Tagebuchfunktion ist relativ simpel zu bedienen. Wir probieren aber gerade noch eine neue App zur Selbstkontrolle aus. Die sieht erstmal sehr nett und komfortabel aus. Wenn wir sie auf Herz und Nieren getestet haben, werden wir berichten ;)

So nun wünsche ich euch eine schöne Restwoche und schön aufschreiben ;)

Eure Kathrin



Dienstag, 5. Mai 2015

Gedanken, Lernprozesse und der (mein) Weg

Hallo alle miteinander,

Gestern haben wir uns ja an einem perfekten Tag versucht, um quasi dem sündigen Wochenende abbitte zu leisten :).
Folgendes ist geschehen, was uns, vor allem mich, wieder sehr sehr zum Nachdenken gebracht hat.
Soweit lief der Tag super, naja ja eigentlich schon, also nicht anders als sonst. Butterkaffee zum Frühstück, alles schick und dann irgendwann so um 11:00 Uhr ging es dann los. "Essen", "Wann gibt's Mittag?", "Is schon soweit?" so und ähnlich kreisten meine Gedanken eigentlich permanent ums Thema Essen, bis zum Mittagessen. Dabei hab ich dann immer in mich reingehört, ich hatte def. KEINEN Hunger, ich hatte def. KEIN Appetit und auch def. KEINEN Heißhunger. Ich wollte einfach essen... :( Komisches Gefühl, kein schönes Gefühl... Nach dem Mittag ging es recht ähnlich weiter vorerst. Ca. ne Stunde nach dem Mittag kam das Essen wollen wieder... Mit Macht. Der Nachmittag ist ja eh immer so ein bisschen mein schwacher Punkt. Ich bin ein Kuchenjunkie schon immer gewesen. Für mich geht Kuchen eigentlich IMMER! Morgens, Mittags, Abends, aber in erster Linie halt Nachmittags. Deswegen (So nehme ich zumindest an) gibt es bei uns auch so häufig Nachbauten in Form von Kuchen und Torten.

Das Ganze gipfelte dann in Kreislaufprobleme 

die um 16:00 Uhr begannen und sich bis in den späten Abend wacker hielten. So extrem, das ich freiwillig Kati ans Steuer gelassen habe damit wir heile nach Hause kommen (Was das Betrifft bin ich wohl ein eher typischer Mann lt. Kati. Ich geb das Steuer nur ausgesprochen ungern aus der Hand). So starke Kreislaufprobleme, das ich in meiner Not und Panik schon Annika (Sudda) angeschrieben habe, auf der Suche nach Rat. An dieser Stelle ein ganz fettes Danke an dich liebe Annika für das da sein und das in den Hintern treten. Ich versichere dir es gibt niemanden der das Hintern treten so beherrscht wie du ;) die perfekte Mischung aus Nachhaltigkeit und Diplomatie.

Wo will ich eigentlich hin mit dem ganzen Geschreibsel heute?

Dieses Kreislaufdingens Gestern hat mir jedenfalls einen gehörigen Schrecken eingejagt, das kann ich euch sagen. Und JA ich habe Blutdruck und Blutzucker gemessen. Mein Hausarzt würde in die Hände klatschen bei diesen Vorzeigewerten, das kann es also nicht gewesen sein. Ich denke und glaube, dass ich mich so langsam auf dem Weg befinde. Ok passt auf, kleiner Schwank aus meiner Jugend. Wenn mir damals jemand gesagt hat, "Junge du musst das so und so machen" konntest du Wetten drauf abschliessen, dass ich es exakt anders herum gemacht habe. Wenn jemand "Schwarz" gesagt hat, hab ich mich aus Prinzip schon für "Weiss" entschieden. Leider hat sich das auch im Laufe der Jahre auf mein Ernährungsverhalten ausgewirkt, so daß ich eigentlich immer genau das getan habe was nicht gut für mich war. Heute weiss ich das es, z.B. Annika ganz dolle gut mit mir meint wenn sie mit dem erhobenen Zeigefinger mir in den Hintern tritt, aber trotzdem kam dieser trotzige kleine Bengel in der Vergangenheit wieder raus und meinte "Nö ich kann das alleine, so wie ich das will".
So langsam (und ich meine wirklich langsam) realisiere ich das der trotzige kleine Bengel wohl doch nicht Recht hat. Es könnte sehr gut sein, dass es mir an den perfekten Tagen NICHT gut geht, weil ich jedes Mal einen kleinen Entzug durchmache. Ich hab mir jetzt mal eine kleine App runtergeladen womit ich hier etwas entspannter als mit FDDB meine Werte protkollieren kann und was soll ich sagen, ich bin obwohl ich mich meiner Meinung nach an alles gehalten habe Heute schon mit den KH bei 23g nach dem Mittagessen. Dann weiss ich doch schon wo ich am Ende des Tages stehen werde.


Ich möchte mehr perfekte Tage, recht bald, soviele das die Ausnahme auch tatsächlich eine Ausnahme ist, das die Nachbauten eine Ausnahme sind. Vielleicht sind die 6 Ausnahmen im Jahr (Die mir heute vorgeschlagen wurden ;)) doch noch etwas sehr ambitioniert (noch!) aber ich möchte auf jeden Fall dahin, das wir nur noch ein paar wenige Ausnahmen im Monat machen und nicht in der Woche. Denn im Moment bedeutet der eine perfekte Tag auch 6 unperfekte Tage pro Woche, im schlimmsten Fall mit Nachbauten. Ich will das sich das ändert! Bei den dicken annonymen Punktezählern damals wurde uns öfters auch das Prinzip einer perfekten Woche erklärt, insofern das man sich, wenn es mal nicht so richtig laufen sollte, dass Tagebuch nimmt und sich eine Woche raus sucht in der es richtig gut lief und diese dann 1:1 nachlebt. Kennt ihr das?

Kati und ich haben gestern viel geredet und nachgedacht, u.a. auch überlegt, wann es bei uns mit LCHF so richtig knackig gut lief. Wir kamen immer wieder darauf zurück, das das "nur" am Anfang war, als wir die Finger weg gelassen hatten von den Nachbauten, der Xilit Schoki und dem ganzen Zeug.
Ich weiss einige von euch werden jetzt denken "Man lass doch mal die Kirche im Dorf" aber auch wenn ich mich umhöre, wenn ich das Life erlebte der letzten Monate Revue passieren lasse, von vielen höre ich das sie eigentlich total traurig sind, dass sie nicht doch noch das ein oder andere Kilo abschmeissen, während sie sich mit guten Gewissen den LowCarb Kuchen, oder das LowCarb Brot oder oder oder (Könnt ihr beliebig einsetzen was euch so einfällt) in den Mund schieben. Vielleicht lieg ich falsch, vielleicht mach ich mich völlig unnötig verrückt. Sicherlich kann man, wenn man bereits schlank ist, mehr KH essen und häufiger mal eine Nachbaute sich gönnen. Mein Credo ist eh, das das jeder für sich selber entscheiden muss.

"Es ist dein Körper, du trägst die Verantwortung dafür, mach was du für richtig hältst!"

Ich für meinen Teil möchte mehr für mich tun, gesünder leben. Abnehmen! (Ich fühle mich tatsächlich in meinem Körper nicht wohl!). Also geh ich's jetzt an. Meine Kati hilft mir dabei, da bin ich mir sicher und Annika, dir kann ich versprechen, auch wenn ich nicht in deiner Nähe wohne, ich werde dir richtig auf den Sack gehen, wenn dieser kleine trotzige Bengel wieder um die Ecke linst ;) und ihr Lieben da draussen, ich würde mich ganz dolle freuen, wenn ihr weiterhin zu mir haltet. Auch wenn es etwas weniger Rezepte von leckere Kuchen, Keksen, Broten oder weiss der Geier was geben wird. Rezepte wird es weiter geben, bestimmt auch ab und an mal einen Nachbau aber der Fokus soll wieder mehr in Richtung LCHF gehen.

Und schicke Fotos gibt es eh! Guckst du hier, sowas ist z.B. ein Nachbau aus meiner jüngsten Vergangenheit (Wird es dann nicht mehr so häufig geben):

Wie soll man bei so einem Anblick hart bleiben als Kuchensuchti?

Noch was, wenn ich schon mal hier so reinen Tisch mache (Puhhh das ist nen Trend merkt ihr? ;))

Ich sitze seit Gestern Abend vor diesem Post und grübel wie ich meine Botschaft, meine Gedankengänge irgendwie mit Essen verbinden kann. Dann kam mir dank eines Telefonats mit einer lieben Freundin ;) plötzlich die zündende Erleuchtung. "WARUM?" Warum muss ich das mit Essen in Bezug bringen? Um eine Legitimation zu haben in irgendwelchen Facebook Gruppen zu verlinken? Um meinen Status als Foodblogger nicht zu verlieren? Ganz ehrlich... Nö! Muss ich nicht... Ich glaube, nein ich bin mittlerweile fast überzeugt, das dieser ganze Denkprozess der da einsetzt auch den Blog einschliesst. Wieder zurück zu den Wurzeln, zu meinen Wurzeln. Kein "Ich muss das so machen, damit ich Erfolg habe" ich schaff das auch so, und wenn dann kommen die Leser (Also ihr ;)) weil sie mich lesen wollen, fertig.
Es wird weiter Rezepte geben und vor allem natürlich tolle leckere Foodpics, aber nicht mehr auf biegen und brechen, nicht mehr von Nahrungsmitteln, von denen ich Stück für Stück Abstand nehme. Versteht ihr das? Ich hab das Gefühl ich bin in so nem Teufelskreis und da muss und will ich raus. Wenn mich das dann Leser kostet dann würde ich das sehr traurig finden aber dann ist das so.

So, ich habe fertig

Bis dahin,
Michael